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Daka Entsorgung Notfallnummer
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18.04.2011

Unser Geschäft schützt die Umwelt


Die unternehmerin zeigt, wie man umweltbewusster arbeiten und von Öko-Förderungen profitieren kann. Außerdem verraten zwei Unternehmerinnen, wie sie mit Umwelttechnologie-Produkten und Umweltschutz-Dienstleistungen gute Geschäfte machen.

Verschiedene Mistkübel für Papier, Glas und Biomüll. Erfrischende Dusche statt ausgiebiges Vollbad. In die Pedale treten und dafür das Auto einmal stehen lassen. Die meisten haben denUmweltschutz in irgendeiner Form ins tägliche Leben integriert.

Manche verdienen damit sogar ihren Lebensunterhalt. So wie Doris Schnepf. Ihr Unternehmenskonzept zielt auf eines der globalen Kernprobleme des 21. Jahrhunderts ab: Wasserknappheit. Vor drei Jahren gründete sie mit ihren beiden Geschäftspartnern die Hydrip GmbH und brachte ein patentiertes Bewässerungssystem auf den Markt, das als innovative Umwelttechnologie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde – zuletzt mit dem Wiener Zukunftspreis 2010.

Mit dem sparsamen Bewässerungssystem, das vor allem für landwirtschaftliche und landschaftsplanerischeZwecke eingesetzt wird, können in heißen Gegenden über 50 Prozent Wasser eingespart werden. „Derzeit entstehen zum Beispiel in den sehr trockenen Gebieten des Irak durch Hydrip bewässerte landwirtschaftliche Flächen. Ziel ist es, die Ernährungssicherheit und nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen“, sagt Schnepf. „Weitere Projekte in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Portugal zeigen die vielseitige Einsetzbarkeit unserer Technologie. Und sie zeigen vor allem eines: dass sich Nachhaltigkeit auch rechnet.“

Gute Geschäfte mit der Umwelt macht auch DAKA-Geschäftsführerin Barbara Zitterbart. Sie hat den kleinen Familienbetrieb ihres Vaters zu einem Entsorgungs- und Umweltschutzunternehmen mit 252 Mitarbeitern ausgebaut. Die DAKA-Unternehmensgruppe kümmert sich  unter anderem um die Hausmüllabfuhr in 80 Tiroler Gemeinden, sammelt und sortiert Verpackungen aus Kunststoffen und Metallen, übernimmt Problemstoffe aus den Haushalten und Klärschlamm aus öffentlichen Kläranlagen. „Das größte Standbein im Unternehmen ist der Bereich der Abfallwirtschaft. Gezielte Abfallwirtschaft ist immer Umweltschutz, denn die unsachgemäße Ablagerung führt zwangsläufig zu Problemen in der Umwelt“, sagt Zitterbart. Ihrer Meinung nach sind Umweltdienstleistungen der richtige Ansatz für ein nachhaltiges Wirtschaften.

Das Geschäft mit der Umwelt boomt
Auch Schnepf setzt auf Nachhaltigkeit: „Es gibt eine vermehrte Sensibilität für nachhaltige Technologien und eine gesteigerte Nachfrage nach solchen Produkten.“ Die Zeit sei einfach reif für Produkte und Dienstleistungen, die eine adäquate Lösung für Herausforderungen an unsere Umwelt anbieten. „Wer Geschäfte mit der Umwelt machen will, darf aber nicht nur den Gewinn sehen. UnternehmerInnen müssen auch die entsprechende Überzeugung haben und Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen, die dem Menschen und der Umwelt dienen“, betont Schnepf.

Umweltbewusster arbeiten
Vor allem seit der Klimawandel ein so großes Thema ist, hat sich auch ein Bewusstsein für den Umweltschutz eingestellt. „Das Kleine führt zum Großen. Natürlich können betriebliche Regelungen und der konsequente Einsatz von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen den respektvollen Umgang mit der Umwelt stark fördern“, so Schnepf. Auch Zitterbart  betont: „Umweltbewusstsein bedarf eines dauerhaften Infragestellens aller betrieblichen Abläufe. Man sollte sich überlegen, ob und wie Abläufe so gestaltet werden können, dass weniger von allem – also von Ressourcen, Energie, Abfall, Abwasser und Abluft – verbraucht beziehungsweise produziert wird.“

UnternehmerInnen könnten ihren Beitrag leisten, indem sie zum Beispiel weniger oft fliegen und stattdessen mehr mit der Bahn fahren. Auch die Anschaffung eines Elektrorollers, -motorrades oder -fahrrades ist eine Überlegung wert. In Wien kann man dafür bei der MA 22 eine Förderung (30 % des Anschaffungswertes, max. 300 Euro) beantragen. Wer Energie spart, tut aber nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch der eigenen Geldbörse. Wer tägliche Energiefallen vermeidet, kann den Verbrauch und damit die Kosten um bis zu 20 Prozent senken. So  verursacht etwa der Stand-by-Betrieb von PC, Kopierer und Kaffeemaschine unnötige Kosten. Am Ende des Arbeitstages sollte man daher diese Geräte ausschalten. Während im Winter die Heizung läuft, sollte man die Fenster nicht kippen und nicht zu lange offen halten. Alte Leuchtgeräte kann man durch Energiesparlampen ersetzen. Wer den Stromanbieter wechselt, könnte die Gelegenheit nutzen und gleich auf Öko-Strom umsteigen. Seit Anfang des Jahres beziehen zum Beispiel die österreichischen McDonald's-Restaurants ihren Strom zu 100 Prozent aus österreichischer Wasserkraft.

Besonders wirkungsvoll sind freilich große Maßnahmen wie die thermische Sanierung von Gebäuden, denn dadurch werden Betriebs- und Heizkosten im Schnitt um mehr als die Hälfte gesenkt. Außerdem wird der CO2-Austoß verringert und das Raumklima verbessert. Für vorbildliche Unternehmen gibtes eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen: Seit drei Jahren werden zum Beispiel Industrie- und Gewerbebetriebe für gelungene Energieeffizienzmaßnahmen prämiert. Allein jene 25 Unternehmen, die Ende des vergangenen Jahres von der klima:aktiv-Initiative des Lebensministeriums vor den Vorhang gebeten wurden, sparen durch ihre Maßnahmen insgesamt fast 60 Mio. kWh an Strom und Wärme bzw. 17.000 Tonnen CO2 ein.

Von Umweltförderungen profitieren
Ökologie und Ökonomie schließen einander also nicht aus – im Gegenteil. Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz sind eng mit dem heimischen Wirtschaftswachstum verbunden. Die Bundesregierung setzt daher mit der Wiederaufnahme der thermischen Sanierung mit einem Volumen von insgesamt 400 Mio. Euro bis 2014 ein klares Signal für Umwelt, Betriebe und Beschäftigung.

Öko-Investitionen werden jetzt vom Wirtschaftsministerium mit zwei neuen Förderprogrammen unterstützt. Insgesamt stehen dafür 16,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) erschließt mit der neuen Cleantech-Initiative zusätzliches, privates Risikokapital für die Gründungs- und Wachstumsphase von Unternehmen, wenn diese innovative Produkte, Dienstleistungen der Verfahren im Bereich von erneuerbaren Energieträgern und anderen Umwelttechnologien entwickeln und vermarkten. Die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat eine zweite Ausschreibung für die Research Studios Austria gestartet. Damit werden über die FFG kleine, flexible Forschungseinheiten unterstützt, mit denen die Umsetzung von Grundlagenforschung in marktnahe Produkte und Dienstleistungen forciert wird.


Doris Schnepf, Hydrip GmbH
› Es gibt eine vermehrte Sensibilität für nachhaltige Technologien und eine gesteigerte Nachfrage nach solchen Produkten. Wer Geschäfte mit der Umwelt machen will, darf aber nicht nur den Gewinn sehen, sondern muss auch die entsprechende Überzeugung haben, der Umwelt zu dienen.‹

Barbara Zitterbart, DAKA Geschäftsführerin
› Umweltbewusstsein bedarf eines dauerhaften Infragestellens aller betrieblichen Abläufe. Man sollte sich überlegen, ob und wie Abläufe so gestaltet werden können, damit weniger von allem – also von Ressourcen, Energie, Abfall, Abwasser und Abluft – verbraucht und produziert wird.‹


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