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Entsorgung mit Verantwortung seit 1972
Daka Entsorgung Notfallnummer
Daka Entsorgung Notfallnummer

26.01.2012

„Ich kenne genug Frauen, die technisch total begabt sind“


Die Chefin der Entsorger-Gruppe DAKA, Barbara Zitterbart, spricht über Innovationen in der Abfallbranche und Frauen in technischen Berufen.

Frau Zitterbart, wie hat sich die Entsorgerbranche in Tirol entwickelt, wie DAKA? Und welche Projekte setzen Sie derzeit um?

Barbara Zitterbart: Aktuell arbeiten rund 800 Personen in der Tiroler Entsorgungswirtschaft und haben damit einen sicheren Ganzjahresjob. Die Unternehmensfamilie DAKA trägt mit aktuell 251 MitarbeiterInnen in sechs Firmen an sechs Standorten dazu bei und praktiziert täglich „Entsorgung mit Verantwortung“. Im heurigen Frühjahr wird ein Abfall- und Logistikzentrum eröffnet, das die Übernahme und Vorbehandlung von Abfällen in Großmengen ermöglicht.

Welche Innovationen werden in der Branche und bei DAKA gerade realisiert?

Zitterbart: Die Zukunft der Branche und natürlich auch der DAKA-Gruppe liegt im Wandel der Abfallwirtschaft zur Ressourcenwirtschaft. Immer mehr Abfälle sind die Rohstoffe der Zukunft. Dabei gilt es, diese zu erkennen, entsprechend zu behandeln und der Industrie wieder zuzuführen. Hier ist Österreich und auch Tirol von den Entwicklungen in Deutschland getrieben. DAKA ist schon seit vielen Jahren in diesen Bereich eingestiegen und betreibt z. B. gemeinsam mit der Firma Höpperger die modernste Sortieranlage für Kunststoffverpackungen Europas in Pfaffenhofen.

Wie erarbeitet man sich in der Branche einen technologischen Vorsprung? Werden bei der Entwicklung solcher Neuheiten Universitäten, andere Partner oder andere Unternehmen einbezogen?

Zitterbart: DAKA ist aktuell an zwei Forschungsprojekten beteiligt, in welchen mit der betroffenen Industrie an Lösungen für Abfallströme gearbeitet wird. In diesen ist eine künftige Verwertung als Zielsetzung verankert. Technologische Vorsprünge generell erreicht man nur durch hochmotivierte und gut ausgebildete MitarbeiterInnen, denen die Umwelt ein Herzensanliegen ist. Auf solche MitarbeiterInnen können wir schon seit Jahrzehnten zurückgreifen.

Sie waren Unternehmenspartner im K-Regio-Projekt BioTreat. Um was ging es da, was hat es Ihnen gebracht?

Zitterbart: Im K-Regio-Projekt BioTreat ging es um die Verwertung von Aschen aus Biomassekraftwerken. Dabei konnte ein internes Problembewusstsein entwickelt werden, das zu Lösungsansätzen für diesen Abfallstrom führen wird. Das Thema findet in einem weiteren wissenschaftlichen Projekt seine Fortsetzung.

Wie sieht es mit dem Fachkräftebedarf aus der Sicht Ihres Unternehmens aus?

Zitterbart: Gute Fachkräfte kann man nie genug haben! In der Inntaltrasse zwischen Jenbach und Wattens ist es bei guter Auftragslage schwierig, gutes Fachpersonal zu bekommen. Bei unserer Tochter DAKA Ost in Hopfgarten ist es wesentlich leichter. In der DAKA-Familie ist jeder 2. Mitarbeiter bereits länger als zehn Jahre dabei und ich kann nur sagen: Gott sei Dank haben wir sehr viele langjährige Mitarbeiter. Wir sind natürlich bemüht, die Arbeitsplätze immer attraktiver zu gestalten, wie z. B. mit flexiblen Arbeitszeiten und Teilzeit-Arbeitsplätzen für junge Eltern, in- und externen Weiterbildungsmöglichkeiten und eigenem Parkhaus für die Mitarbeiter.

Welchen Rat können Sie Frauen geben, die einen technischen Beruf anstreben?

Zitterbart: Ich kenne genug Männer, die kein technisches Verständnis haben und genug Frauen, die technisch total begabt sind. Meine Stärken liegen auf alle Fälle mehr im kaufmännischen als im technischen Bereich. Ich rate dazu: Haben Sie genug Selbstbewusstsein, um zu wissen, wann es nötig ist, einen wirklichen ,Fachmann‘ hinzuzuziehen.

Welchen Rat haben Sie für Firmengründer?

Zitterbart: Für jemanden wie mich, der bereit ist, die Verantwortung für so viele Mitarbeiter und deren Familien zu übernehmen, ist es ein wunderbarer Beruf, bei dem man auch sehr viele Dinge gestalten und bewegen kann. Da der Erfolg nur mit 100 %igem Einsatz möglich ist, ist es natürlich auch enorm wichtig, dass der eigene Partner und die Familie hinter einem stehen und oftmals auf einen verzichten müssen.

Quellhinweis:
Standort Tirol in der Tiroler Tageszeitung

Barbara Zitterbart in der Werkstatt ihrer Entsorgerfirma DAKA, wo die Müllautos repariert werden.

Barbara Zitterbart in der Werkstatt ihrer Entsorgerfirma DAKA, wo die Müllautos repariert werden.


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